Ergopraxis Anke Briele
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Krankheitsbilder und Heilmittelrichtlinien

In der Ergotherapie gibt es vier Behandlungsmethoden, die fast alle Krankheitsbilder abdecken.

1)  motorisch funktionelle Behandlungen:

Krankheiten des Bewegungsapperates fallen unter die Indikationsschlüssel SB1 bis SB7, hierzu gehören alle Wirbelsäulenerkrankungen wie Morbus Bechterew oder Morbus Scheuermann, Verletzungen und Schädigungen im Schulter- Arm- Bereich und Hüft- und Bein- Bereich, außerdem Knochen-, Gelenk- und Weichteilerkrankungen wie zum Beispiel die Arthrose oder Morbus Sudeck, ebenso die Gefäß-, und Bindegewbserkrankungen wie zum Beispiel die Muskeldystrophie. Auch nach Operationen kann die Ergotherapie verordnet werden, ein neues Knie-, oder Hüftgelenk kann auch ergotherapeutisch behandelt werden.

2) sensomotorisch perzeptive Behandlungen:

Krankheiten des ZNS und des Gehirns wie zum Beispiel der Tumor oder der Schlaganfall ebenso die Querschnittslähmung fallen unter die Indikationsschlüssel EN1 bis EN4, hierzu gehören auch periphere Nervenverletzungen wie die Polyneuropathie.

3) Hirnleistungstrainings:

kann zum Beispiel zusätzlich bei Demenz oder beim Schlaganfall verordnet werden, hier werden gezielt Merkfähigkeit, Konzentration und andere Hirnleistungsfähigkeiten trainiert.

4) psychisch funktionelle Behandlungen:

Krankheiten der Psyche fallen unter die Indikationsschlüssel PS1 bis PS5, hierzu gehören geistige und psychische Störungen, sowie Entwicklungsstörungen und Verhaltens- und emotionale Störungen, wie zum Beispiel Ängste, Panik, Depression, Burnout, Essstörungen, Süchte jeder Art. Außerdem gehören hierzu angeborene geistige Behinderungen als auch die Demenz